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Sicherheit der Tresore

Tuesday, June 21st, 2011

Garantien und Sicherheiten gibt es leider keine im Leben. Auch in Sachen Tresoranlagen findet man diese nicht. Man kann alles schützen so gut es geht, ab und zu kommt es aber doch einmal vor, dass sogar der Hochsicherheitstrakt zu einem Schlupfloch wird, wenn genügend kriminelle Energie am Werke ist. Wer die Nachrichten verfolgt, sollte dies allerdings wissen. Wenn alles so sicher wäre, wie die Hersteller in der Werbung behaupten, warum gibt es immer noch so viele Schwachstellen bei den Sicherheitsanlagen? Einbrecher, Ausbrecher und Hacker finden immer einen Weg. So komplex diese Sicherheitssysteme auch sein mögen: Einhundertprozentig sicher ist gar nichts.

Einen Tresor zu besitzen ist trotzdem nicht verkehrt. Denn solch ein Safe schützt nicht nur vor Einbrechern, sondern auch vor Feuer und Witterungseinflüssen. Sollte das Haus irgendwann Flammen zum Opfer fallen oder durch Hochwasser zerstört werden, sind die Dokumente jedoch alle geschützt. Ein Vorteil, der auf jeden Fall für einen Safe spricht. Auch wenn ein Haus durch ein Beben zerstört wird, sollte der Safe dieses Desaster überleben - denn es handelt sich hier um Schränke, die zwischen 100 und 300 Kilogramm schwer sind. Was aber nicht bedeutet, dass Einbrecher dieses Gewicht nicht abtransportieren können. Immer wieder berichten die Medien davon, wie schnell 250 kg Safes abhandengekommen sind. Wie dies vonstattengeht, kann oftmals nur erraten werden, denn keiner weiß es so genau.
Wer dies jedoch verhindern möchte, sollte den Safe am besten mit dem Untergrund verschrauben. Ein Hundert prozentiger Schutz wird auch dies nicht sein, jedoch erschwert es den Abtransport in der Regel ungemein.

In fast jedem Hotelzimmer werden Safes angeboten. Auch diese sind nicht wirklich immer sicher, wie die Erfahrung zeigt. Sie befinden sich meistens im Schrank und jeder intelligente Täter weiß ganz genau wo er suchen muss. Tipp: Lieber ein Hotel auswählen, wo sich der Tresorraum nahe der Rezeption befindet. Hier sind die Kontrollen größer als im Hotelzimmer.

Fallschutz

Saturday, June 27th, 2009

Fallschutz ist ein ganz wichtiges Thema, welches unbedingt beachtet werden muss bei Arbeiten in großen Höhen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das eine wäre das Fallschutznetz oder auch Gerüstnetz genannt. Es soll verhindern das Arbeiter oder auch Arbeitsmaterial in die Tiefe stürzen und so Menschenleben gefährdet wird. Die Gerüstnetze befinden sich meist unter den Arbeitern, aber auch außen rum um seitliche Abstürze von Menschen und Baumaterial zu verhindern. Die Bauschutznetze werden mit Sekuranten auf vorher geprüften Grund befestigt. Die Securanten und auch der Untergrund sollten regelmäßig überprüft werden besonders nach einem Sturz, da deren Stabilität nicht mehr zu hundert Prozent gewahrt sein muss. Das heißt nicht, dass die Sicherungsmittel beschädigt sein müssen, es kann sein, dass der Befestigungsgrund durch die Wucht des Sturzes an Stabilität verloren hat. Ebenfalls müssen die Sekuranten regelmäßig auf Verformungen durch die Kraft eines Sturzes oder Korrosionsschäden überprüft werden.

Eine weitere Schutzausrüstung die als Fallschutz dient sind Seilsicherungssysteme mit Dachhaken und Anschlagpunkte, wobei die Dachhaken eine Art Anschlagpunkte sind nur direkt gleich fest verbaut. Es gibt unterschiedliche Arten von Anschlagpunkten entsprechend den Hersteller der Schutzausrüstungen. Zu empfehlen ist, dass alle Teile welche für das Seilsicherungssytem benötigt werden von ein und demselben Hersteller sind. Im Prinzip gibt es drei Arten von Anschlagpunkten. Die erste wären die abnehmbaren Anschlagpunkte, die zweiten wären die Mastanschlagpunkte und die dritte Art wären die Wandanschlagpunkte.

Die abnehmbaren Anschlagpunkte sind meist aus Edelstahl gefertigt. Der Schekel ist meist dreh- und schwenkbar, aus dem Grund da es dadurch ein Verhaken und Verkanten des Verbinders verhindern soll. Meist sind die abnehmbaren Anschlagpunkte für die Sicherung von zwei Personen gedacht. Ist man sich nicht sicher sollte man unbedingt das Kennzeichnungsschild lesen. Durch das Drucken des Entriegelungsknopfes lässt sich der gesteckte Bolzen aus der mitgelieferten Ankerhülse entnommen. Die Ankerhülse hat eine Art Schraubgewinde und kann in den Untergrund eingedreht werden. Ganz wichtig der Untergrund muss vorher von einem Ingenieur geprüft werden ob er den Belastungen überhaupt standhalten kann. Ist es ein leichter Untergrund, wie er z. B. bei abgehängten Decken der Fall ist, dann gibt es Hersteller die für das Seilsicherungssytem als Anschlagpunkte Laschen anbieten.

Als Mastanschlagpunkt gibt es zwei Arten. Die erste wäre der Einzelanschlagpunkt. Hierbei handelt es sich um eine Schelle mit einer Öse. Wird so etwas bei dem Hersteller von Anschlagpunkten bestellt, dann muss der Durchmesser des Mastes für die zukünftige Verwendung mit angegeben werden um die passende Größe der Schelle zu erhalten. Der Einzelanschlagpunkt ist meist aus Stahl und Feuer verzinkt, daher sehr gut korrosionsbeständig.
Der Mastanschlagpunkt kann auch ein so genannter Sicherungsring sein, welcher bis zu einer Belastung von sechs Personen bei einem Sturz aushalten kann.

Der Wandanschlagpunkt hat einen integrierten Belastungsindikator und ist nur für eine Person geeignet. Meist wird der Wandanschlagpunkt im Set mit den dazugehörigen Kleinteilen, welche für die Montage benötigt werden geliefert.

Ganz wichtig egal welche Art von Anschlagspunkten von Ihnen genutzt werden, halten Sie sich auf jeden Fall immer an die Gebrauchsanleitung. Eine Zuwiderhandlung gefährdet Menschenleben, was Ihnen unbedingt bewusst sein sollte.