Garantien und Sicherheiten gibt es leider keine im Leben. Auch in Sachen Tresoranlagen findet man diese nicht. Man kann alles schützen so gut es geht, ab und zu kommt es aber doch einmal vor, dass sogar der Hochsicherheitstrakt zu einem Schlupfloch wird, wenn genügend kriminelle Energie am Werke ist. Wer die Nachrichten verfolgt, sollte dies allerdings wissen. Wenn alles so sicher wäre, wie die Hersteller in der Werbung behaupten, warum gibt es immer noch so viele Schwachstellen bei den Sicherheitsanlagen? Einbrecher, Ausbrecher und Hacker finden immer einen Weg. So komplex diese Sicherheitssysteme auch sein mögen: Einhundertprozentig sicher ist gar nichts.
Einen Tresor zu besitzen ist trotzdem nicht verkehrt. Denn solch ein Safe schützt nicht nur vor Einbrechern, sondern auch vor Feuer und Witterungseinflüssen. Sollte das Haus irgendwann Flammen zum Opfer fallen oder durch Hochwasser zerstört werden, sind die Dokumente jedoch alle geschützt. Ein Vorteil, der auf jeden Fall für einen Safe spricht. Auch wenn ein Haus durch ein Beben zerstört wird, sollte der Safe dieses Desaster überleben - denn es handelt sich hier um Schränke, die zwischen 100 und 300 Kilogramm schwer sind. Was aber nicht bedeutet, dass Einbrecher dieses Gewicht nicht abtransportieren können. Immer wieder berichten die Medien davon, wie schnell 250 kg Safes abhandengekommen sind. Wie dies vonstattengeht, kann oftmals nur erraten werden, denn keiner weiß es so genau.
Wer dies jedoch verhindern möchte, sollte den Safe am besten mit dem Untergrund verschrauben. Ein Hundert prozentiger Schutz wird auch dies nicht sein, jedoch erschwert es den Abtransport in der Regel ungemein.
In fast jedem Hotelzimmer werden Safes angeboten. Auch diese sind nicht wirklich immer sicher, wie die Erfahrung zeigt. Sie befinden sich meistens im Schrank und jeder intelligente Täter weiß ganz genau wo er suchen muss. Tipp: Lieber ein Hotel auswählen, wo sich der Tresorraum nahe der Rezeption befindet. Hier sind die Kontrollen größer als im Hotelzimmer.