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Thrombose

Saturday, June 27th, 2009

Wichtiger Hinweis: Für die Richtigkeit der hier angebotenen Informationen kann keine Haftung übernommen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall bitte Ihren Arzt.

Thrombose ist eine Erkrankung der Gefäße. Es bedeutet, dass sich ein Thrombus (Blutgerinsel) in einem Gefäß gebildet hat. Thrombosen sind sehr gefährlich, da sie von vielen Betroffenen überhaupt nicht gemerkt werden. Sie sind deswegen so gefährlich, da eine Thrombose leicht zu Embolien führen kann z. B. Lungenembolie, Herzanfall aber auch Schlaganfall. Alle dieser Folgen können tödlich enden.
Es gibt verschiedene Arten von Thrombosen, eine Venenthrombose ist die am häufigsten vorkommende. Für diese gibt es einige bekannte Anzeichen, welche wären:
- Spannungsschmerzen im Fuß, Wade oder den Knien, welche bei einer Hochlagerung besser werden
- Eventuelle Blaufärbung der Haut, die aber auch manchmal nur rot und gespannt ist.
- Schwellung und Wärmegefühl
- Manchmal Schmerzen im Fuß des betroffenen Beins

Da die meisten Symptome oft nicht eindeutig zu zuordnen sind, ist es meist schwierig eine entsprechende Diagnose zu stellen. Meist müssen die Ärzte die die Untersuchung durchführen besonders erfahren sein um eine Thrombose richtig zu diagnostizieren. Für Ihre Diagnose verwenden sie meist Ultraschal, aber auch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel ist möglich.

Es kann mehrere Ursachen für eine Thrombose geben, wie z. B. Hyperkoagulabilität, Intima, hypoxische Wandschädigungen und einfach alles was zur Verlangsamung des Blutflusses führen kann.

Besondere Risikofaktoren begünstigen ebenfalls die Entstehung einer Thrombose, die wären:
- Rauchen
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Schwangerschaft
- Bettlägerigkeit
- Lange Bus- oder Flugreisen
- Gipsverbände
- Operationen
- Flüssigkeitsmangel

Wenn bekannt ist, dass bereits ein Thrombus vorhanden ist werden oft Blutverdünnungspräperate gespritzt bzw. manchmal werden sie auch schon zur Vorsorge angewandt. Die medikamentöse Behandlung wird meist durch die Wicklung der Beine mit speziellen Kompressionsverbänden unterstützt. Die Patienten, welche zur Bettlägerigkeit die nächste Zeit verpflichtet sind, sei es durch Operation oder anderem bekommen zur Prophylaxe Kompressionsstrümpfe angezogen. Diese Strümpfe unterstützen durch den erhöhten Druck von außen die Venen, wo durch der Blutfluss erleichtert wird. Bewegung ist eigentlich die wichtigste Vorbeugung ist, da die Muskeltätigkeit bei der Bewegung der Beine den venösen Rückfluss unterstützt. Dies bezeichnen Fachleute auch als Muskelpumpe. Sollten mehrer Risikofaktoren vorliegen, ist zu empfehlen auf Fernreisen Kompressionsstrümpfe zu tragen bzw. Gerinnungshemmer zu benutzen. Als kleiner Tipp auf der Reise sollten sie sich so viel wie es geht bewegen, viel trinken und Alkohol vermeiden.

Pneumonie

Saturday, June 27th, 2009

Wichtiger Hinweis: Für die Richtigkeit der hier angebotenen Informationen kann keine Haftung übernommen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall bitte Ihren Arzt.

Pneumonie, was ist das und woher kommt die Krankheit?

Pneumonie ist der lateinische Begriff für Lungenentzündung. Wenn ein Arzt von Lungenentzündung spricht meint er damit eine starke oder chronische Entzündung der Lunge. Meist entsteht diese Entzündung durch Bakterien, Pilzen oder Viren. Sie kann aber auch vom Einatmen toxischer Stoffe kommen.

Es gibt bestimmte Menschen bei denen das Risiko höher ist an einer Pneumonie zu erkranken.
In diese Risikogruppe gehören alte Menschen und Kinder. Menschen mit einer allgemeinen Abwehrschwäche bzw. Vorerkrankung gehören auch dazu. Damit sind Krankheiten wie Mukoviszidose, Lungenemphysem, Krebs, Diabetes mellitus, aber auch Alkoholismus gemeint. Es gibt noch einige andere Erkrankungen die zu einer Pneumonie führen können.

Eine Lungenentzündung kann aber genauso durch das Eintreten bestimmter Geschehnisse bzw. Ereignisse entstehen, diese wären:

- Einatmung von Fremdkörpern (z. B. Essen, verschiedene Flüssigkeiten, Magensäure usw.)
- Durch flache und behinderte Atmung, welche durch Bettlägerigkeit entstehen kann
- Lungenempolien, was zu Infarktpneumonien führen kann
- Akute Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit konsekutivem Rückstau des Blutes

Mehrere Möglichkeiten der Pneumonieprophylaxe und ihre Ziele

Besonders in der Altenpflege muss das Risiko, dass Patienten an Pneumonie erkranken besonders hoch. Deswegen gibt es einige Möglichkeiten in der Pflege um das Risiko für eine Erkrankung des alten Menschen zu senken. Man fasst die Vorsorge, dass es nicht zu einer Erkrankung kommt unter dem Begriff Prophylaxe zusammen. Es gibt mehrere Möglichkeiten um die Erkrankung einer Pneumonie zu verhindern bzw. das Risiko zu senken.

A.)Atemstimulierende Einreibung:

Dabei wird der Rücken rhythmisch mit Kräuterölen oder anderen ätherischen
Ölen eingerieben.

Weitere Ziele der Anwendung:
- Schlaf fördernd
- Steigerung des Wohlbefindens
- Entspannungs- fördernd

Die Atemstimulierende Einreibung soll die Atmung vertiefen und den Rhythmus des Atems beruhigen.

Wichtig: Diese Prophylaxe darf nicht angewendet werden, wenn im Einreibebereich offene Wunden vorhanden sind. Auch nicht wenn es Kontraktionen im Brustbereich gibt.

B.) Atemtherapie

Sie kann nach unterstützend als auch prophylaktisch an gewand werden.
Ziele der Anwendung:
- zum Abbau von Widerständen die Atem hemmend sind
- zum Abbau falscher Bewegungsformen beim Atmen
- zur Sekretlösung
- zur Steigerung der Ventilation
- für die Kräftigung der Atemmuskulatur

Es gibt verschiedene Arten der Atemtherapie, manche von ihnen sollten nur von einem Fachmann an gewand werden.

C.) Atemübung
z. B. Luftballon aufblasen usw.

D.) Maßnahmen zur Luftbefeuchtung
Es gibt Vernebeler bzw. Verdampfer die man von verschiedenen Firmen kaufen kann. Man kann aber auch Hilfsmittel selbst schaffen um die Luft im Raum zu befeuchten, z. B. eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen, usw.

E.) Maßnahmen zur Sekretlösung
Es gibt entweder die medikamentöse Lösung, aber auch spezielle Techniken in der Physiotherapie die die Sekretlösung unterstützen. Manchmal wird auch auf die maschinelle Möglichkeit zurückgegriffen und der Schleim wird abgesaugt.

F.)entsprechende Lagerungen zur Vorbeugung der Pneumonie
Oberkörper immer höher lagern z. B. mit Kissen oder das Bett höher stellen, was zur einer erleichterten Atmung für den Patienten führt. Man sollte aber bedenken nicht immer nur eine Lagerungsvarriation zu verwenden, denn das wiederum ist Decubitus fördernd.