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Der Siegeszug der Blue-Ray Disk

Saturday, June 27th, 2009

Der Name der Blue-Ray Disc kommt aus der englischen Sprache und bedeutet „Blauer Lichtstrahl“. Der Name bezieht sich auf die Funktionsweise, wie die Disk gelesen wird und zwar über einen violetten Laser.

Für die Entwicklung der Blue-Ray Disc schlossen sich am 19.02.2002 neun Unternehmen zur Blue-ray Group zusammen. Zur Blue-ray Group gehören bekannte Unternehmen wie Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Eletronics, Hitachi, Sharp und Samsung. Anfang 2004 schlossen sich noch zwei weitere an, die sich beteiligten wollen. Es handelte sich um Dell und Hewlett-Packard. Unter den Unternehmen traten des öfters kleine Reibereien auf, so das Hewlett Packard nach einem Jahr durch einen abgewiesenen Verbesserungsvorschlag wieder austrat.

Mittlerweile haben sich die Unternehmen, die sich noch mit der Entwicklung der Blue-Ray Disk beschäftigen auf drei Varianten für diese geeinigt. Es gibt die nur lesbare, die einmal beschreibbare und die wieder beschreibbare Version der Blue-ray Disk. Diese Disk wird mit einem tief-violetten Laser, der eine Wellenlänge von 405 mm hat, gelesen. Bei der wieder beschreibbaren Disk wird eine andere Technik verwendet, die unter den Fachleuten nur als Phase-Change-Technik bekannt ist.
Das optische Speichermedium Blue-ray Disk ist genauso groß wie eine normale CD oder DVD, aber hat bei weitem eine höhere Speicherkapazität. Man kann auf ihr bis zu 27 GB auf einer Lage speichern. Um die Speicherkapazität noch zu erhöhen, waren Unternehmen ständig mit der Entwicklung beschäftigt. So ist es einer Firma der Blue-ray Group gelungen, auf einer sechslagigen Scheibe bis zu 200 GB unterzubringen. Auf den Markt wird diese Scheibe wahrscheinlich nicht kommen, da man in erster Linie wissen wollte, ob es machbar ist.

Auch die Technik für die wieder beschreibbare Blue-ray Disk wurde weiter entwickelt um die Datentransferrate zu erhöhen. Nebenbei entstanden weitere Spezifikationen, die von Nutzen sein sollen. So ist einer der weiteren Hauptentwicklungen ein spezieller Kopierschutz, in Form einer eindeutigen Indentifikationsnummer, der die Film- und Musikindustrie vor illegalen Raubkopien schützen soll.