Eines der beliebtesten Getränke bei Kindern und Teenagern ist der Smoothie.
Doch nicht nur die Jugend kann ihn sich nicht mehr wegdenken. Auch bei den Erwachsenen hat er die Hitliste erklommen. Doch wo kommt er her und wie ist er entstanden?
Der Smoothie hat eine lange Entstehungsgeschichte, diese reicht bis ins 18. Jahrhundert. Damals wurde er noch als Milchpunsch bezeichnet. Dieser bestand aus heißer Milch, Likör oder Weinbrand. Im 20. Jahrhundert wurde der Milchpunsch durch den Milchshake ersetzt.
Ein Milchshake setzte sich aus Milch, Eiscreme und etwas Fruchtsirup zusammen und war meistens alkoholfrei. Doch durch die Zugabe von künstlichen Farb- und Aromastoffen wurde der Milchshake zu einem ungesunden, klebrigen Getränk, welches künstlich und süß schmeckte. Der Smoothie selbst wurde in den U.S.A erfunden. Aber was ist ein Smoothie denn überhaupt?
Ein Smoothie ist ein Getränk, dass aus frischen, pürierten Früchten (oder eben frischem, püriertem Gemüse), Milch, Kräutern und Gewürzen zubereitet wird. Sie enthalten weder künstlichen Zusatzstoffe noch Zucker und sind somit sehr vitaminreich. Aufgrund ihrer sättigenden Wirkung und den wenigen Kalorien sind sie ideal für Diäten. Obst und Gemüse bilden die Grundlage eines Smoothies.
Am besten eignen sich für einen Smoothie Äpfel, Bananen, Wassermelonen, Blaubeeren, Grapefruits, Guaven, Erdbeeren, Kiwis, Mangos, Melonen, Zitrusfrüchte wie zum beispiel Orangen oder Zitronen, Pfirsiche, Birnen, Ananas und Himbeeren. Manches Obst lässt sich geschmacklich sogar super mit Gemüse und verschiedenen Gewürzen kombinieren, zum Beispiel die Melone. Melonen-Smoothies werden mit Gurke, Minze, Ingwer, Ananas und Beeren zubereitet. Doch auch der Ananas-Smoothie enthält nicht nur Ananas, sondern außerdem Zimt, Kokosnuss, Melone und Ingwer. Im Allgemeinen kann man Obst mit vielem mischen – je nach Geschmack eben. Grundlegend kann man zu den meisten Früchten Nüsse, Steinobst und Beeren zugeben, auch Kräuter wie Minze sind nie verkehrt. Mit Gewürzen sollte man aufpassen, wenn es im Rezept steht immer die hälfte der Mengenangabe verwenden und dann abschmecken, nach dem abschmecken kann man immer noch nachwürzen. Zu guter letzt vielleicht noch den Hinweis, dass Kiwis die Milchgerinnung beeinflussen und man deswegen bei der Kombination mit Milchprodukten aufpassen sollte.
Aufpassen muss man generell immer denn auch bei der Zubereitung kann einiges falsch gemacht werden, was den Geschmack des Smoothies verderben würde.
Zum Beispiel überreifes Obst verwenden, Obst sollte immer frisch sein und nie übermäßig reif, denn den leicht herben Stich den die Frucht dann hat schmeckt man in einem Smoothie deutlich heraus, wenn möglich sollten die Früchte sogar aus lokalem Anbau stammen. Ebenso müssen auch die benötigten Kräuter immer frisch sein, falls gerade mal nicht die Saison dafür ist kann man auch auf Tiefkühlware zurückgreifen. Getrocknete Kräuter gehören nicht in einen Smoothie. Obst und Gemüse sollte man niemals im Voraus zubereiten, da viele wichtige Vitamine verloren gehen. Das einzige was man vorher tun kann, ist die Zutaten und die Gläser die man benötigt gut kühlen, denn Eiswürfel werden nicht verwendet da der Smoothie sonst zu wässrig werden würde. Wenn es dann so weit ist und die Zutaten gut gekühlt sind sollte man sie nicht ganz in den Mixer geben (diesen auch niemals ganz voll machen! Halbvoll ist die optimale Menge für einen Smoothie) sondern lieber in kleine Stücke schneiden. Bei Steinfrüchten sollte man den Stein vorher entfernen da es den Schneidemessern des Mixers schaden würde. Um Honig zu einfacher zu dosieren legt man einen Teelöffel für ca. 5-8min in kochendes Wasser. Wenn man den Löffel dann in den Honig taucht und zu den Zutaten gibt, bleibt nichts am Löffel hängen, das hat den Vorteil, dass man nicht jedes Mal rätseln und schätzen muss wie viel Honig denn nun im Smoothie enthalten ist.