Ist von den sogenannten digital natives die Rede, dann sind hiermit Menschen gemeint, die zu einem Zeitpunkt geboren wurden, an dem bereits unzählige digitale Technologien, wie beispielsweise der Computer und das Mobiltelefon oder aber die MP3s zur Verfügung standen. Es versteht sich von selbst, dass in diesem Sinne dann auch in alle Festivitäten dieser digital natives in irgendeiner Form digitale Elemente einfließen werden.
Hochzeiten im Technologiezeitalter
Steht eine Hochzeit an, so gibt es hier in der Regel eine ganze Menge Dinge zu planen. Welches Hochzeitskleid soll getragen werden? Wer soll die Hochzeitskarten drucken? Welches Hochzeitsmenü soll serviert werden und welche Musik soll während der Festivitäten gespielt werden? All diese Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten, denn selbst wenn sich das Brautpaar einig ist, stellen häufig auch die Eltern Forderungen bzw. melden diesbezügliche Wünsche an. Besonders das Thema Musik ist hier immer präsent und führt häufig zu Missstimmungen untereinander. Während viele Eltern beispielsweise dem Alleinunterhalter für die musikalische Untermalung der Hochzeit den Vorzug geben würden, plädieren die jungen Leute eher für die Musik, die von der Festplatte des eigenen Laptops kommt.
Digital natives sind in der Regel bestens über alle Details der neuesten Technologien informiert. So stellt es für sie kein Problem dar, mit nur wenig Einsatz das Musikprogramm für die gesamte Hochzeitsfeier zusammenzustellen. Und das häufig sogar bis in die frühen Morgenstunden! Viele Download-Portale sorgen dafür, dass so gut wie jede Musikrichtung vertreten ist, d. h., hier für jeden Geschmack immer auch die passende Musik gespielt werden kann. Und wenn „digital natives“ unter den Gästen sind, dann ist auch das Hochzeitsständchen hier kein Problem mehr. Die Karaoke-Maschine kann dabei helfen, auch das noch so komplizierteste Lied darzubieten.