Von andern Volkswirtschaften unterscheidet sich die norwegische Volkswirtschaft.
Norwegen hat innerhalb einer Generation einen wirtschaftlichen Quantensprung durch die Erschließung der Öl- und Gasreserven seines Festlandsockels vollzogen.
Der siebtgrößte Ölförderer wurde aus einem der ärmeren westeuropäischen Länder. Dieses war bis dahin geprägt durch Schifffahrt und Fischfang sowie der Land- und Forstwirtschaft. Nach Arabien und Russland ist Norwegen der drittgrößte Ölexporteur mit einem hohen Leistungsbilanz und Haushaltsüberschüssen mit Vollzeitbeschäftigung. Die Phase der Industrialisierung wird übersprungen macht Norwegen damit zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Abhängig ist der Wohlstand des Landes ausschließlich von den Rohstoffen Öl, Gas, Fisch und Holz. Der Ölfonds wurde 1990 etabliert der seit 2006 den Namen Staatlicher Pensionsfonds trägt. Die Öl- und Gaswirtschaft ist der Schlüsselfaktor im Bereich der wichtigsten Wirtschaftszweige.
Sie trägt durchschnittlich je nach den Ölpreisen 30-50& zum Export bei und das BIP betrug 26%.
Die Förderungswirtschaft jedoch beschäftigt nur ca. 1,4% der Norweger.
Norwegen ist die traditionelle Schifffahrtsnation und kontrolliert die viertgrößte Handelsflotte.
Gemessen am BIP stellt die Schifffahrt für Norwegen den zweitgrößten Wirtschaftszweig dar.
Der Handelsflottenanteil lag 2004 bei annähernd 29,5 Mrd. NOK. Dies machten 7% des BIP aus.
In die sehr unterschiedlichen Branchen der traditionsreichen Fischerei sowie auch der Spitzengruppe der liegenden Fischzucht.
Mit 5,2% des Gesamtexports ist die Fischerei der dritt wichtigste Exportartikel. Sie kommt unmittelbar nach Öl/Gas und Metall.
Eine wichtige emotionale Rolle für die Bevölkerung spielt auch die Landwirtschaft obwohl sie nur noch mit 0,5% zum BIP beiträgt. Die Rate der Erwerbstätigen liegt bei noch 2,6%
Fast 7% ist der gesamte industrielle Umsatz. Dies sind 39,5 Mrd. NOK im Bereich der Holzindustrie. Diese bietet rund 6000 Arbeitsplätze.
Ausschließlich auf Elektrizität durch Wasserkraft baut sich die Energiewirtschaft auf.
Ein großes Wachstum konnte auch die Tourismusbranche in vielen Jahren verbuchen.
Die öffentliche Strukturpolitik ist sehr bedeutend für Norwegen.
Der Leitzins wurde aufgrund eines hohen Einkommensniveaus in Kombination mit niedrigen Zinsen fünfmal im Jahr jeweils um 0,25 Prozentpunkte erhöht.
Es wird sehr intensiv auf den sparsamen Gebrauch der Ressourcen geachtet.
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