Im Jahr 1970 wurde er gegründet, der erste Deutsche Nationalpark. Er war unter dem Namen „Bayerischer Nationalpark“ bekannt. Er ist ca. 250km² groß und fungierte als Vorbild für viele weitere National- und Internationalparks. Der größte (”großer Arber”) und der zweitgrößte Berg (”der große Rachsel”) des bayerischen Waldes haben ihren Standort ebenfalls im bayerischen Nationalpark.
Milben, Insektenlarven und Regenwürmer beschäftigen sich damit Nadeln und Blätter zu fressen sowie abgestorbene Bäume „aufzubereiten“. Das System der Natur ähnelt also dem biologischen Recycling. Die Landesregierung hat somit das Motto „bloß nicht eingreifen“ neu für sich entdeckt.
Da die Landesregierung nicht eingreift sterben viele Bäume durch Insekten und Witterung. Zum Beispiel während dem warmen Sommer im Jahr 1990. Durch die starke Wärme entstand eine Massenvermehrung der Borkenkäfer. Diese vernichteten die Hälfte des Waldes.
Doch die dadurch verstorbenen Bäume waren trotzdem nützlich. Die Natur verwilderte und es entstand ein kleiner Urwald. Die Natur konnte ja machen was sie wollte. Das hat sich bis heute nicht geändert. Außerdem wachsen dank der toten Bäume neue, junge Fichten, Bergahorne, Birken und Weiden.