Archive for July, 2010

Tagesgeld

Saturday, July 17th, 2010

Worauf muss man beim Tagesgeldvergleich achten?

Der Tagesgeldvergleich im Internet dient in erster Linie dazu, herauszufinden, welche Bank die höchsten Zinsen zahlt. Aber das allein reicht nicht aus. Wer ein Tagesgeldkonto eröffnen möchte, sollte auch darauf achten, eine Bank zu wählen, die den Kunden die Zinsen ab dem ersten Euro zahlt.

Manche Banken verlangen eine Mindestanlage von 5.000 Euro und erst dann wird der beworbene Zins gezahlt, sobald sich der Betrag dann unter 5.000 Euro verringert, sind die Zinsen niedriger oder es findet gar keine Verzinsung statt.

Ein weiterer Aspekt ist das Intervall der Zinsausschüttung, das eine Rolle spielt, hier sind Banken, die Zinsen monatlich oder quartalsweise zahlen zu bevorzugen, bei gleichem Zinsangebot, weil der Sparer dann auch noch vom Zinseszinseffekt profitieren kann, wenn er die gezahlten Zinsen im Folgezeitraum jeweils mitverzinsen lässt.

Wichtig ist auch darauf zu achten, wie hoch die Beträge sind, die über die Einlagensicherung abgesichert sind. Gerade wenn der Anleger sich mit der Absicht trägt, größere Beträge in Form von Tagesgeld anzulegen. Seit Juli gelten einheitlich 50.000 Euro als sicher - auch im europäischen Raum. Grundsätzlich ist davon abzuraten - die Bankenpleiten haben es gezeigt, mehr Geld in Form von Tagesgeld anzulegen, als über die Einlagensicherung abgesichert wird, das könnte bei einer Pleite der Bank verloren sein.

Die Wirtschaft Norwegens

Tuesday, July 13th, 2010

Von andern Volkswirtschaften unterscheidet sich die norwegische Volkswirtschaft.
Norwegen hat innerhalb einer Generation einen wirtschaftlichen Quantensprung durch die Erschließung der Öl- und Gasreserven seines Festlandsockels vollzogen.
Der siebtgrößte Ölförderer wurde aus einem der ärmeren westeuropäischen Länder. Dieses war bis dahin geprägt durch Schifffahrt und Fischfang sowie der Land- und Forstwirtschaft. Nach Arabien und Russland ist Norwegen der drittgrößte Ölexporteur mit einem hohen Leistungsbilanz und Haushaltsüberschüssen mit Vollzeitbeschäftigung. Die Phase der Industrialisierung wird übersprungen macht Norwegen damit zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Abhängig ist der Wohlstand des Landes ausschließlich von den Rohstoffen Öl, Gas, Fisch und Holz. Der Ölfonds wurde 1990 etabliert der seit 2006 den Namen Staatlicher Pensionsfonds trägt. Die Öl- und Gaswirtschaft ist der Schlüsselfaktor im Bereich der wichtigsten Wirtschaftszweige.
Sie trägt durchschnittlich je nach den Ölpreisen 30-50& zum Export bei und das BIP betrug 26%.
Die Förderungswirtschaft jedoch beschäftigt nur ca. 1,4% der Norweger.
Norwegen ist die traditionelle Schifffahrtsnation und kontrolliert die viertgrößte Handelsflotte.
Gemessen am BIP stellt die Schifffahrt für Norwegen den zweitgrößten Wirtschaftszweig dar.
Der Handelsflottenanteil lag 2004 bei annähernd 29,5 Mrd. NOK. Dies machten 7% des BIP aus.
In die sehr unterschiedlichen Branchen der traditionsreichen Fischerei sowie auch der Spitzengruppe der liegenden Fischzucht.
Mit 5,2% des Gesamtexports ist die Fischerei der dritt wichtigste Exportartikel. Sie kommt unmittelbar nach Öl/Gas und Metall.
Eine wichtige emotionale Rolle für die Bevölkerung spielt auch die Landwirtschaft obwohl sie nur noch mit 0,5% zum BIP beiträgt. Die Rate der Erwerbstätigen liegt bei noch 2,6%
Fast 7% ist der gesamte industrielle Umsatz. Dies sind 39,5 Mrd. NOK im Bereich der Holzindustrie. Diese bietet rund 6000 Arbeitsplätze.
Ausschließlich auf Elektrizität durch Wasserkraft baut sich die Energiewirtschaft auf.
Ein großes Wachstum konnte auch die Tourismusbranche in vielen Jahren verbuchen.
Die öffentliche Strukturpolitik ist sehr bedeutend für Norwegen.
Der Leitzins wurde aufgrund eines hohen Einkommensniveaus in Kombination mit niedrigen Zinsen fünfmal im Jahr jeweils um 0,25 Prozentpunkte erhöht.
Es wird sehr intensiv auf den sparsamen Gebrauch der Ressourcen geachtet.

Nutzen Sie eine Unternehmensberatung

Tuesday, July 13th, 2010

Eine Unternehmensberatung ist eine Dienstleistung. Der Unternehmensberater bietet seine fachliche Kompetenz und Beratung seinen Klienten an. Der Nutzen muss für den Klienten klar erkennbar sein - denn zieht ein Klient einen Unternehmensberater hinzu, dann hat der Klient Probleme in seinem Unternehmen oder bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Das Aufgabengebiet des Unternehmensberaters ist vielfältig. Es besteht aus der Organisations-, Strategie- und Marketingplanung für Unternehmen.

Von einem Unternehmensberater wird die Optimierung des gegenwärtigen Zustands erwartet. Meist ist dies verbunden mit Kosteneinsparung, Änderung der Personal- oder Unternehmensstruktur, Marktanalyse, Investitionsplanungen für Coaching, Marketing, und Büroorganisation. Hierdurch kann eine effizientere und effektivere Produktivität erreicht werden, ungenutzte Ressourcen können genutzt werden. Die Arbeit beginnt meist mit einer Unternehmensanalyse, in der die Schwachstellen des Unternehmens herausgearbeitet werden. Dem folgen die Erstellung des Konzepts, die Planung, die Optimierung und die Umsetzung der Maßnahmen.

Manche Unternehmensberater spezialisieren sich auf die Unternehmensberatung von Existenzgründern. Sie geben unternehmerische Hilfestellung, helfen im Umgang mit Ämtern, der Erarbeitung von Businessplänen, entwickeln die Unternehmensphilosophie oder unterstützen bei der Vorbereitung und Führung von Bankgesprächen. Im Laufe seiner Tätigkeit lernt der Unternehmensberater viele Personen kennen und entwickelt so ein Netzwerk. Daran kann der Existenzgründer häufig partizipieren und kann hier Kontakte knüpfen und auch selbst empfohlen werden.

Die Arbeit eines Unternehmensberaters ist sehr umfassend und in der heutigen Zeit ständigem Wandel und Aktualität unterworfen. Durch die Anforderungen des globalen Wettbewerbs erhöhen sich ständig die Aufgaben des Unternehmensberaters als Schnittstelle zwischen Markt und Unternehmen. Dadurch erhöht sich auch der Bedarf an Unternehmensberatern, was natürlich einen Boom in diesem Zweig mit sich bringt.

Die Dienstleistung

Die Beratung beginnt zunächst mit der Aufnahme des Ist-Zustandes. Dieser momentane Zustand wird entsprechend ausgewertet und dargestellt. Gemeinsam werden neue Ziele für das Unternehmen beschlossen und der Zustand zum Ende beschrieben. Das ist der so genannte Sollzustand. Wenn die beiden Zustände Ist und Soll ermittelt wurden, kann der Berater den tatsächlich notwendigen Beratungsbedarf einschätzen und darüber eine Aussage gegenüber dem Unternehmer treffen. Als nächstes werden meist Konzepte entwickelt. Dies kann z. B. mit Hilfe einer Präsentation oder einer Matrix am Flipchart geschehen. Zentraler Punkt ist dabei die Umsetzung. Nun übernimmt der Berater Coachingfunktionen. Zu seinem Aufgabengebiet gehört die kontinuierliche Überprüfung von erreichten Zwischenergebnissen bis zum Schluss. Während des gesamten Prozesses muss der Unternehmer aktiv mitarbeiten. Diese Einbeziehung ist sehr wichtig, da der Unternehmer und später seine Mitarbeiter dadurch die notwendigen Maßnahmen besser akzeptieren. Unternehmensberater erstellen dabei umfassende Konzepte, die genau auf dieses Unternehmen und diesen Klienten zugeschnitten werden. Wichtig sind ihre vielseitigen Inhalte und die Ausrichtung, die dem Markt angepasst wird.
So spricht die Unternehmensleitung mit dem Unternehmensberater unter anderem diese Themen und Veränderungen ab:

− Fusionen und Betriebsübernahmen
− Umstrukturierungen von Bereichen oder Abteilungen
− Auslagerungen bestimmter Bereiche, wie z. B. Produktion oder Materialbeschaffung
− innerbetriebliche Probleme
− Investitionen
− Rettungsmaßnahmen

Weitere Aufgaben, zu denen ein Unternehmensberater beauftragt werden kann, sind bestimmte Arbeitstechniken und -methoden, die Entwicklung, Planung und Umsetzung von Strategien (Werbung, Personalbeschaffung usw.) sowie die Einführung von neuen Technologien. Dabei unterscheidet man je nach Zweck zwischen der Prozess- und der Inhaltsorientierung.

Häufig sind Umstrukturierungen notwendig, die anhand des so genannten Cost Cutting (Kostensenkungsplan) durchgeführt werden. Viele Unternehmen können danach mit besseren Chancen am Markt bestehen und in eine gesicherte Zukunft blicken.

Private Krankenversicherung

Tuesday, July 13th, 2010

Eine private Krankenversicherung kann nicht jeder abschließen, aber wer die Voraussetzungen erfüllt, hat die Möglichkeit und sollte dies tun. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Berufsgruppe. Selbstständige, Beamte, Ärzte im Praktikum oder Studenten können sich problemlos privat krankenversichern. Dabei spielt das Einkommen keine Rolle.

Anders ist dies bei Angestellten, hier muss das Bruttojahreseinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigen. Wenn man sich dazu entschlossen hat, eine solche Versicherung abzuschließen, muss die Familienplanung unbedingt mit einbezogen werden. Mit einer privaten Krankenversicherung stehen sich Singles und doppelt verdienende Paare, welche keinen Kinderwunsch haben, meist besser da als bei einer gesetzlichen Versicherung.

Vor dem Abschluss der Versicherung sollte aber auf die angebotenen Leistungen geachtet werden, damit auch für sich selbst die besten Leistungen mit inbegriffen sind. Vorteile der privaten gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es einige. Unter anderem ist die Wahl des Arztes und des Krankenhauses frei und der Status bei den Ärzten und in Krankenhäusern wird positiv gewertet.

Wer privat versichert ist, kann auch die Erstattung der Zahnersatzkosten auf bis zu 100 Prozent erhöhen und sich teilweise sogar den Höchstsatz der Gebührenordnung der Ärzte erstatten lassen. Es gibt auch Tarife, in welchen Einbettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt verlangt werden können. Das Solidaritätsprinzip besteht bei der privaten Krankenversicherung nicht. Dies besagt bei der gesetzlichen Krankenkasse, dass alle Versicherten gleich behandelt werden.

Jedoch hat der Patient mit der privaten Versicherung einen Vorteil und wird meist besser als ein gesetzlich Versicherter behandelt. Bei privaten Krankenversicherungen können Mehrleistungen in Anspruch genommen werden, welche nicht bei einer gesetzlichen Versicherung mit inbegriffen sind. Wer sich aber privat versichern lässt, bezahlt auch höhere Beiträge, um diese Extraleistungen bekommen zu können. Das Leistungsniveau und auch den monatlichen Beitrag können Versicherte für die private Krankenversicherung fast selbst festlegen. Bevor der Vertrag abgeschlossen wird, sollte sich darüber Gedanken gemacht werden, welche Leistungen in Anspruch genommen werden sollen und was der Versicherte bereit ist, dafür zu bezahlen.

Personalwesen

Tuesday, July 13th, 2010

Zu den Aufgaben des Personalwesens steht auch die Findung des Lohnes. Dafür werden moderne Methoden genutzt. Wer im Personalbereich arbeitet, beherrscht die Berechnung von Löhnen und Gehältern sowohl aus steuerlichen wie auch sozialversicherungsrechtlichen Aspekten. Dies ist ebenso wichtig, wie das Beherrschen von Rechtsgrundlagen bei der Einstellung von Personal und bei der Auflösung von Arbeitsverhältnissen. Nicht jedes Unternehmen besitzt eine eigene Personalabteilung. Viele Firmen vergeben die Aufträge extern. Die Aufgaben für den Dienstleister bestehen in der

  • Organisation
  • Planung, Beschaffung, Einstellung, Verwaltung, Marketing und Entwicklung des Personals
  • Kenntnis sozialrechtlicher Aspekte
  • Überwachung von Arbeits- und Unfallschutz
  • sozialen Absicherung der Mitarbeiter

Besonders wichtig sind hier zivilrechtliche Kenntnisse, wie zum Interessenausgleich, zur Willenserklärung oder zu Verjährungsfristen in Bezug auf das Personal.

Neben Steuer- und Personalsachberatern übernehmen auch Unternehmensberater diesen verantwortungsvollen Part. Sie müssen dazu bezüglich der folgenden Gesetze und Gesetzmäßigkeiten aktuell informiert und gut aus- bzw. weitergebildet sein. Dazu zählen

  • welche Partner gehen das Arbeitsverhältnis ein
  • Richtlinien zur Einstellung von Arbeitnehmern und zum Arbeitsvertrag
  • interne Betriebsvereinbarungen
  • Tarifvereinbarungen
  • Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Betriebsverfassungsgesetz
  • Vertragsfreiheit
  • Berufsbildungsrecht
  • Kündigungsschutzrecht

Ein ebenso bedeutender Faktor ist der Überblick des Zuständigen im Personalbereich über wichtige Kennzahlen. Das sind die Einkunftsart und -besteuerung, die Einkommenspflicht sowie die Lohnsteuer und die Leistungen zur Vermögensbildung.

Besteuerungs-Richtlinien werden vom Gesetz vorgegeben. Hier hat der Personalverantwortliche eine Prüfpflicht. Ein perfektes Personalmanagement hat die Zielsetzung der Erhaltung des Wertes der Arbeitskräfte. Es sorgt auch für die Wertschöpfung auf längere Sicht hin gesehen. Dabei müssen die soziale und die Umweltverträglichkeit berücksichtigt und umgesetzt werden. Soll sich ein Unternehmen erfolgreich entwickeln, sind zielorientierte Personalmaßnahmen unabdingbar. Sie müssen konsequent umgesetzt werden. Häufig werden diese Aufgaben unter dem Begriff der Personalpolitik zusammengefasst.

Kundenakquise

Tuesday, July 13th, 2010

Zu den wichtigsten Aufgaben jedes Unternehmens gehört die Akquise von Kunden. Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche helfen, neue Kunden bzw. auch Klienten zu gewinnen und neue Aufträge zu bekommen. Dazu gehört aber auch die Rückgewinnung ehemaliger Kunden. Für die Akquise gibt es unterschiedliche Bereiche, so können Werbung oder Veranstaltungseinladungen zugesandt werden. Auch die Telefon- oder die persönliche Akquise zählt dazu. Häufig werden dafür Einträge bei Kammern und Verbänden in den einschlägigen Datenbanken genutzt.

Akquise wird in so genannte Kalt-, Lauwarm- und Warmakquise unterschieden. Die Kaltakquise ist die schwierigste Form, denn hier wird der erste Kontakt zur Firma hergestellt. Meist hat man hier noch keinen Ansprechpartner. Dieser muss zunächst herausgefunden werden. Diese nicht ganz einfache Aufgabe erledigen häufig kompetente Call-Center-Agenten im Rahmen größerer Aktionen. Bei der Lauwarmakquise gab es bereits einen Geschäftskontakt, dieser ist aber vielleicht schon länger her, so dass sich der Angerufene möglicherweise nicht erinnert. Der Ansprechpartner ist hier jedoch meist bekannt. Allerdings kann es sein, dass er inzwischen z. B. aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

Bei der Warmakquise schließlich hat man schon einen guten Kontakt zum Geschäftspartner und es geht um die Details zu einem möglichen Auftrag. Unternehmensberater nutzen idealerweise Telefonaktionen und persönliche Gespräche. Allerdings ist in diesem Bereich das wichtigste Marketinginstrument die Empfehlung. War der Klient mit der Beratung des Fachmannes, mit seinem Wissen und Können zufrieden, wird er diese kompetente Leistung gern an andere weiterempfehlen. Besseres und preiswerteres Marketing gibt es nicht. Diese Form ist auch am effektivsten, deshalb sollte jeder erstklassig arbeitende Unternehmensberater beim Kunden die Genehmigung für eine Referenz einholen.