Nicht immer reicht das Geld auf dem Konto für alle notwendigen Ausgaben und Wünsche aus. Dann muss ein Kredit her. Banken bieten Privatkunden verschiedene Möglichkeiten, Engpässe zu überbrücken und schnell flüssig zu werden. Ja nach Kredit und Anbieter können dabei allerdings horrende Zinsen anfallen.
Der einfachste Weg zum Kredit ist die Überziehung des Girokontos. Erfolgt diese im Rahmen des von der Bank eingeräumten Dispositionskredites, fallen dafür im Durchschnitt knapp 12 Prozent Zinsen im Jahr an. Der Vorteil des Dispokredits liegt in der einfachen Abwicklung: Einmal eingeräumt, kann jederzeit über den Kredit verfügt werden. Kartenzahlungen im Handel sind genauso möglich wie Barabhebungen am Automaten oder Überweisungen.
Der Nachteil liegt in den hohen Kosten. Diese lassen sich allerdings deutlich reduzieren, indem zu einem günstigen Anbieter gewechselt wird. Die Spannbreite bei den Sollzinsen für Dispokredite ist besonders groß: Bei deutschen Banken finden sich von 6,0 bis 16,0 Prozent im Jahr alles. Wer sein Konto regelmäßig überzieht, sollte hier dringend ein günstiges Konto wählen.
Größere Anschaffungen sollten nicht über den Dispokredit finanziert werden. Besser geeignet ist ein Ratenkredit, weil hier zum einen die Zinsen für den gesamten Zeitraum feststehen und zum anderen auch die Tilgung zeitlich genau definiert ist. Bei Ratenkrediten lohnt sich ebenfalls ein Kreditvergleich: Für einen Kredit über 10.000 Euro mit 36 Monaten Laufzeit fallen je nach Bank zwischen 6 und 10 Prozent Zinsen an.
Ein Kompromiss zwischen Dispo- und Ratenkredit sind Rahmenkredite, die auch als revolvierende Kreditrahmen bezeichnet werden. Kreditnehmer lassen sich dabei einen Verfügungsrahmen einrichten, über den jederzeit nach Bedarf verfügt werden kann. Die Rückzahlung ist dabei sehr flexibel: Monatlich müssen lediglich zwischen 1,5 und 5 Prozent des offenen Saldos getilgt werden. Die vollständige Rückzahlung ist aber jederzeit möglich. Rahmenkredite eignen sich gut als finanzielle Reserve, weil ihr Zinssatz oft günstiger ist als beim Dispo der Hausbank und sie nach der Einrichtung rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
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Für zahlreiche Menschen ein absolutes Muss im Leben: der Handyvertrag. Besonders wichtig ist auch die richtige Wahl des Vertrages. So sollte der Handys Vertrag und die entsprechenden Tarife nicht nach dem günstigsten Angebot ausgewählt werden. Der Handyvertrag sollte bestmöglich zum eigenen Telefonverhalten passen und unter Umständen auch Sonderleistungen beinhalten. So kann beispielsweise ein Handyvertrag mit einer integrierten Handyflatrate für Vieltelefonierer passend sein.